Häufige Fragen (FAQ´s) zu TRIBESTRIKE

Was sind TRIBESTRIKE und TRIBESTRIKE ´ S DEN ?

TRIBESTRIKE ist der Name der Technologie, mit deren Hilfe eine neue Perspektive im Kampfsport möglich wird: Sensor- und K.I.-gestütztes Training für schlagende Kampfsportarten wie Boxen oder Kickboxen, Karate, etc. Die Entwicklung der Technologie wird im TRIBESTRIKE ´ S DEN (gesprochen dɛn=Englisch für Platz/Höhle/Unterschlupf) für Nutzer erlebbar. Die Technologie wird dort für die digitalisierte Lehre und das Training von Kampfsportarten wie bspw. Boxen eingesetzt. In die digitalisierte Lehre an sich fließen über 30 Jahre Kampfsporterfahrung mit ein und sie steht für einen ganzheitlichen Ansatz, durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Kampf an sich, um die positive körperliche und geistige Entwicklung der Nutzer zu unterstützen.


Wo und wann findet das Training im TRIBESTRIKE ´ S DEN statt?

Trainingszeit und Ort findest Du hier. Bitte die Parkplätze in der Pforzheimer Str./Pforzheimer Platz benutzen (Entfernung ca. 200m). Die Trainingstage findest Du auch demnächst in der TRIBESTRIKE-App.


Für wen ist das Training geeignet?

Boxen ist für alle gesunden Menschen geeignet. Dennoch sollte man sich vor jedem Training versichern, dass man es ohne Einschränkungen durchführen kann. Unser Personaltraining passt sich den Nutzern an, egal ob mit oder ohne Vorkenntnissen im Kampfsport. Auf evtl. Kampfbegegnungen bereiten wir die Nutzer ausreichend vor und Vorurteile, wie Verletzungsgefahren oder auch Gewalt, räumen wir mit unserer Technologie und notwendiger Schutzausrüstung (auch für das Gesicht) aus. Wir erkennen „zu harte“ Treffer objektiv und benutzen diese Daten zur Optimierung des Trainings und zur Disqualifikation im Sparring/Wettkampf. Gross gegen Klein, Schwer gegen Leicht oder Mann gegen Frau, wir schaffen faire Bedingungen für alle. Boxen fördert Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Konzentration. Und mit unserem ganzheitlichen Ansatz, der Orientierung am universellen, ambivalenten Thema „Kampf“, fördern wir eine starke, selbsbestimmte, kooperative und resiliente Haltung im Kampfsport.


Was muss ich zum Training im TRIBESTRIKE ´ S DEN mitbringen?

Nur Dich, ein Handtuch, Socken und ein Handy. Schutzausrüstung wie bspw. Boxhandschuhe werden für die Dauer des Trainings gestellt und sind jederzeit desinfizierbar. Das Handy wird für die Nutzung der Web-App benutzt, das Handtuch ist für Deine Hygiene beim Training nötig und wir trainieren in Socken auf dem Mattenboden. Umkleidemöglichkeiten gibt es vor Ort.


Was kostet das Training?

Das erste Training ist kostenfrei und im Moment entwickeln wir das Buchungssystem in der TRIBESTRIKE-App weiter. Bis dahin bleiben die Kurse auch kostenfrei. Später wird es flexible Pay-per-Session Preise geben für bspw. 25 EUR/h im Personaltraining in kleinen Gruppen. Kein Abo-Modell.


Wie erkennt TRIBESTRIKE die Treffer und berechnet Stärke und Schlagart?

Wir benutzen dazu eine Kombination von Sensorik und künstlicher Intelligenz im Zusammenspiel mit einer App. Dazu werden smarte Textilüberzieher und Mikrocontroller (=Add-Ons) auf herkömmliche Kampfsportausrüstung gezogen und mit der TRIBESTRIKE-App verbunden. Die Mikrocontroller an den Boxhandschuhen erkennen Treffer auf verschiedenen „Zonen“ der textilen Gegenstücke auf bspw. Boxsäcken oder Schutzausrüstung. Jeder Treffer führt zu einem elektrischen Kontakt (für Menschen ungefährlich), wird einer „Zone“ zugeordnet und anhand von Bewegungs- und Beschleunigungsdaten werden zusätzliche Stärke-Informationen und auf Wunsch die Schlagartklassifizierung an die App übergeben.


Was ist das Besondere an Eurer Treffererkennung?

Wir machen den Boxsack zum Coach und die Schutzausrüstung zum Punktrichter.

Dies ist möglich, weil wir nur Treffer auf entsprechenden Zonen von Kampfsportausrüstung erkennen und unterscheiden, nicht auf anderen Oberflächen. Was einschränkend klingt, macht allerdings durchaus Sinn. Das Training am Sandsack mit unserer Kopf- und Körperzone schult automatisch differenzierte Bewegungsabläufe, um mit künstlicher Intelligenz korrekte Schlagtechniken auf diese beiden üblichen Trefferzonen am Körper zu trainieren. Im Wettkampf verbinden wir dadurch eine erhöhte Sicherheit für den Kämpfer durch notwendigen Schutz, bspw. im Gesicht, mit einer automatisierten Treffererkennung. Denn gerade im Wettkampf zählen nur Treffer auf die Kopf- und Körperzone, nicht auf andere Körperregionen oder gar geblockte Treffer. Dadurch, dass wir auch einen Stärkewert ermitteln, können wir diesen auch als Bedingung für gültige Treffer festlegen. Im Sparring und Wettkampf können so auch Kämpfer unterschiedlicher Leistungsstufen (Anfänger und Fortgeschrittene jedes Geschlechts bspw.) gut gegeneinander antreten und nach Punkten, ohne Knock-Out, kämpfen. Hierbei liegt unser Fokus auf der Gamifizierung des Kampfsports und der Übung kontrollierter Techniken der Kontrahenten.


Wie genau ist Eure Treffererkennung?

Technisch gesehen sind wir absolut genau. In der Praxis allerdings, gibt es physikalische Besonderheiten, wie bei anderen technischen Treffererkennungen am Markt auch, die es zu berücksichtigen gilt. So wird Elektrizität, deren Eigenschaften wir mit der Technologie auswerten, von der menschlichen Haut und Schweiß beeinflusst. Deswegen darf bspw. beim Einsatz der Technik im Sparring und Wettkampf auch nur mit Schutzausrüstung vor allem im Gesicht aber auch den Armen gekämpft werden. Um den Elektrizitätsfluss sicher zu erkennen ist außerdem ein Batteriebetrieb der Geräte notwendig. Dadurch, dass die Trefferkennung direkt von Mikrocontrollern vorgenommen wird, deren Rechenprozessoren und Sensorkomponenten langsamer als in größeren Geräten sind, kann es bei schnellen und/oder mehrfachen Treffern dazu kommen, dass mal einer nicht gewertet wird. Die Sensoren sind so einstellbar, dass Treffer nur ab einem in der App eingestellten Stärkewerte gezählt werden. Da wir Menschen Beschleunigung und Aufprall subjektiv fühlen, aber nicht messen, kann es so zu Abweichungen zwischen eigenem Gefühl und Messwert, bzw. erkannten Treffern kommen. Das selbe gilt für den ermittelten Stärkewert, der gerade im Wettkampf auch von den Bewegungen des Gegners im Moment des Aufpralls abhängt.


Was kann die TRIBESTRIKE-App in Verbindung mit den Add-Ons, der Sensorik und der künstlichen Intelligenz?

Wir machen den Boxsack zum Coach und die Schutzausrüstung zum Punktrichter.

Und das mit einem ansprechenden, gamifizierten Ansatz Kampfsport auszuüben. Aktuell entwickeln wir folgende Modi weiter:

-den Modus des „offenen Trainings“, hier werden Schläge erkannt und deren Metawerte wie Schlagstärke und Schlagart erfasst.

-den Modus des „Scorefighting“, bei diesem Modus stellt Euch das System Schlagaufgaben und -kombinationen. Und wie ein echter Trainer erkennt das System auch, ob ihr die Schlagaufgaben richtig ausführt, durch künstliche Intelligenz. Tutorials und ein „Standardkurs“ für übliche Schlagtechniken werden folgen. Damit soll es möglich werden, Standardschläge schneller und an das individuelle Leistungslevel des Nutzers angepasst zu erlernen.

-den Zweikampfmodus, dabei können zwei Menschen in mit Add-Ons beschichtete Schutzausrüstung schlüpfen und einen Punktekampf machen. Neu dabei ist, dass wir den Stärkewert für gültige Treffer einstellen können. Anfänger und Fortgeschrittene können damit gegeneinander antreten und es bleibt dennoch für alle eine fordernde Kampfbegegnung. Außerdem hat es etwas von einem Live-Videospiel.


Worauf muss ich bei Benutzung der TRIBESTRIKE-App achten?

Die TRIBESTRIKE-App ist eine Webapp. Dadurch ist sie prinzipiell von fast allen Webbrowsern aus zu erreichen. Um die Mikrocontroller zu verbinden muss dies allerdings vom Browser in den Einstellungen erlaubt und die Bluetoothverbindungen eingeschaltet sein. Auf mobilen Geräten ist bspw. der aktuelle Chromebrowser von Androidgeräten dafür geeignet. Auf Apple-Geräten ist der Safaribrowser nicht dazu in der Lage, hier muss die App von einem anderen Browser wie bspw. BLE Link aufgerufen werden. Die Qualität der Internetverbindung und die Rechenleistung des jeweiligen Geräts ist ebenfalls entscheidend, um ein gleichbleibend gutes Kampferlebnis zu erhalten.


Werdet ihr auch weitere Kampfsportarten unterstützen und was ist Euer Ausblick?

TRIBESTRIKE kann theoretisch für alle schlagenden Kampfsportarten eingesetzt werden. Wir starten mit dem Boxen, weil es am bekanntesten ist und auch von fast jedem gesunden Menschen ausgeübt werden kann. Kickboxen haben wir bereits im Fokus, was automatisch auch Einsatzmöglichkeiten in Kampfsportarten wie Karate oder Taekwondo beinhaltet. Waffenkampf wie Stockkampf wäre ebenfalls denkbar. Da TRIBESTRIKE durch seine Technologie und deren Besonderheiten aber immer auch mehr gamifizierte und neue Kampfsportmöglichkeiten bieten wird, sind manche, vor allem sehr traditionelle Kampfsportarten, aktuell nicht in unserem Fokus. So ist die Technologie zwar theoretisch auch in sehr harten Kampfsportarten wie bspw. dem Thaiboxen denkbar. Doch ein echter Thaiboxer vertritt die Philosophie, die Schläge und Tritte einzustecken und sich selbst durch „Nehmerqualitäten“ und die ernste Wahrnehmung eines Kampfes weiterzuentwickeln. Zu dieser und ähnlichen Kampfsportphilosophien passt die Technologie und die vielen gamifizierten Möglichkeiten von TRIBESTRIKE nicht. Im Umkehrschluss aber, eröffnet die TRIBESTRIKE-Technologie die Möglichkeit ganz neue Zielgruppen, die noch keinen Kampfsport betreiben, mit gamifizierten Trainingsmethoden zu erreichen. Genauso wie völlig neue Wettkampfdisziplinen zu schaffen, die es ohne die Technologie schwer geben kann. Hier gibt es bereits Pläne, die wir jetzt aber noch nicht verraten.